Die Kinder und Jugendlichen konnten sich in dieser Projektwoche intensiv und durch einen individuell gewählten Zugang diesem schwierigen Thema nähern. Sie erfuhren Beteiligung, konnten sich kreativ entfalten und wurden selbst angehört. Bei der abschließenden Vernissage führten die Teilnehmenden ihre Familienmitglieder wie auch die Besucher*innen des Bürgerzentrums durch die Ausstellung und das Leben von Chava Wolf und teilten ihnen mit, was sie an Chavas Geschichte besonders berührt hat. „Anderen Leute von der Geschichte erzählen, am besten der ganzen Welt, damit sie erfahren, was damals passiert ist“ – das ist das Fazit, was eine Teilnehmerin nach der Projektwoche zieht.
Die Erinnerungskultur spielt eine entscheidende Rolle in unserer Gesellschaft, da sie dazu beiträgt, die Vergangenheit lebendig zu halten und aus ihr zu lernen. Darüber hinaus schafft sie eine Verbindung zwischen den Generationen, indem sie das Wissen und die Erfahrungen der älteren Generationen an die jüngeren weitergibt. Durch den Austausch von Geschichten und Erinnerungen können junge Menschen von den Erfahrungen der Zeitzeugen lernen, an diesen Geschichten anknüpfen und so ein tieferes Verständnis für ihre eigene Identität und Geschichte entwickeln. Die Erinnerungskultur ist somit ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts und trägt dazu bei, dass wir als Gesellschaft gemeinsam wachsen und uns weiterentwickeln können.

