Gründungsboom der Nachbarschaftsheime
Zwischen 1947 und 1951 setzte in Westdeutschland und West-Berlin eine erste große Gründungswelle ein. Auf Initiative der Quäker unter dem Dach des American Friends Service Committee (AFSC) entstanden zahlreiche Häuser in den westlichen Besatzungszonen. In Berlin engagierten sich neben den Quäkern in Nikolassee, auch die Mennoniten in Kreuzberg sowie der Christliche Verein Junger Frauen (YWCA) in Neukölln, mit eigenen Einrichtungen.

„Berlin's Neighhorhood Centers“
In diesem original Text von Wilmer Froistad, Chef der Wohlfahrtsabteilung der Militärregierung im amerikanischen Sektor Berlin, beschreibt er im Januar 1951 den Erfolg der Berliner Nachbarschaftsheime als ein soziales Instrument Menschen in schwierigen Zeiten zusammen-zubringen. Dazu schreibt er:
„The Neighboorhood Centers have developed through their work a group of loyal supportes who are convinced that bringing the various programs for youth, aged and childeren together under one roof promotes heathly community life.“
Foto (links): Scan des original Textes (Quelle: Mittelhof e.V.)
